CORDOBAR - Berlins neue deutsch-österreichische Freundschaft

13.08.2013

Das wird das Gesprächsthema dieses Herbstes: Am Donnerstag, dem 5. September 2013 eröffnet in der Großen Hamburger Str. 32 in Berlin-Mitte eine neue Weinbar, die CORDOBAR, mit einem Betreiberteam in sehr spezieller, geradezu spektakulärer deutsch-österreichischen Mischung.

Chief Executive Wirt der CORDOBAR ist ein Österreicher, Willi Schlögl, der aus der Steiermark stammt und bisher Restaurantleiter im Le Petit Felix an der Hinterseite des Adlon war, zuvor unter anderem Leiter der Weinbar von Wein&Co in der Wiener Mariahilferstrasse.

Im Hintergrund steht der in der Wein-Szene bekannte österreichische Sommelier und Restaurant- Betreiber Gerhard Retter, der dadurch zum Teilzeit-Berliner wird. Sein Lebensmittelpunkt bleibt nach wie vor die Fischerklause am Lütjensee in Schleswig Holstein.

Der dritte im Bunde ist Christof Ellinghaus, leidenschaftlicher Weintrinker und im Hauptberuf Betreiber des Musiklabels City Slang.

Vervollständigt wird das Quartett durch den Film-Regisseur Jan-Ole Gerster, dessen Debutfilm Oh Boy weltweit mit Preisen überhäuft wurde. Weniger bekannt ist, dass im Laufe des Entstehungsprozesses von Oh Boy exakt 568 Flaschen Wein verkostet wurden...

Die Küche der CORDOBAR ist vorrangig gedacht als Bühne für junge aufstrebende Kochtalente. Es soll ein Ort sein an dem man eigenverantwortlich erste kulinarische Ausrufezeichen setzt. Wechsel und Wandel sind somit Bestandteil des Konzeptes.

Die Leitung der Küche in der CORDOBAR obliegt einem weiteren Österreich-Import, Lukas Mraz, dem 23-jährigen Spross der berühmten Wiener Gastrofamilie („Mraz&Co"). Nach Stationen im L'Arnsbourg von Jean-Georges Klein, im De Librije von Jonnie Boer und bei Juan Amador in Langen kommt er jetzt direkt aus dem Wiener Palais Coburg in die CORDOBAR, um den Weinfreund in Berlin mit einer zwar kreativen, aber ungekünstelten, authentischen Küche zu erobern.

Es erwarten Sie Anklänge der hochwertigen Wiener Küche, geschmackvolle spannende Kreationen abseits der Norm, dazu Einfaches gut zubereitet – aber alles im Rahmen einer Weinbar, die kein Gourmet-Restaurant sein will.

Die CORDOBAR arbeitet mit ca. 40 ausgewählten Winzern aus Österreich und Deutschland direkt zusammen, um zu beweisen, dass Weine aus Deutschland und Österreich die weltweite Konkurrenz schon lange nicht mehr fürchten müssen. Die CORDOBAR soll Heimat für Freunde erstklassiger Weinkultur und des Weingenusses sein. Erstklassig wird aber nicht auch teuer bedeuten. Denn wenn auch Raritäten, zum Teil auch aus den privaten Kellern der Betreiber, ausgeschenkt werden, so liegt der Schwerpunkt doch bei Weinen, die ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten und in unkomplizierter, lockerer Atmosphäre getrunkenem Glas werden.

In der CORDOBAR wird allerdings auch „fremdgegangen": In der Sparte CORDOBAR&FRIENDS bieten wir auch Weine aus anderen Ländern an, denn wir orientieren uns nicht nur an der geographischen Herkunft: Was wir anbieten, muss uns einfach selbst schmecken.
Es werden ca. 60 permanent wechselnde Weine im offenen Ausschank erhältlich sein. Darüber hinaus wird es eine buchförmige Spezialitäten-Liste geben mit nochmals ca. 500 Positionen, bei deren Studium jedem Weinfreund das Herz höher schlagen wird. Die Weine können auch für Zuhause erworben werden!

Was die CORDOBAR will:

  • in erster Linie eine Weinbar sein und kein verkapptes Restaurant
  • einen Schwerpunkt auf Biodynamik und gute Naturweine legen
  • in Berlin Weingüter vertreten, die nicht schon überall präsent sind
  • die Hemmschwelle zum hochwertigen Weingenuss verringern
  • dem unerfahrenen Weintrinker wie auch dem völligen Weinfreak eine Heimat sein
  • Wein mit ungewöhnlichen und simplen Küchenkreationen kombinieren
  • Wein mit ungewöhnlicher Musik kombinieren.

Doch warum CORDOBAR? Fußballkenner müssen nicht lange nachdenken, um sich an die WM 1978 in Argentinien zu erinnern, als die bereits ausgeschiedenen Österreicher im letzten Gruppenspiel in Cordoba auf die Deutschen trafen, die nur noch theoretische Chancen auf ein Weiterkommen hatten. Das Spiel endete 3:2 für Österreich, und diese „Schmach von Cordoba" wurde zum Ausgangspunkt eines Kults... Doch die deutsch-österreichische Freundschaft ist längst wiederhergestellt, und so will die Cordobar auch keine Fußballkneipe sein, sondern nur einem einzigen Motto folgen: Wein, Essen und Musik mit großartigen Gästen!