Das lyrische Ich::35

01.04.2014
tags: literatur

Die uns verlassen
sie fragen nicht nach der gerechten Zeit
die sich in unser blindes Leben fügt.

Die uns verlassen
sie folgen ihrem Licht aus Ewigkeit 
von Rücksicht frei auf unser kleines Sein.

Mutter, wo bist du?
Frau, warum hast du mich verlassen?
Ein Lächeln ist die Antwort, hell und frei.

Die uns verlassen
sie sind um uns auf jenen andren Wegen
die zu erfassen menschlich Streben prägt

Seit Anbeginn.
So gehe deinen Weg, Geliebte unser!
Die uns verlassen, bleiben ewig nah.

Für J.S. und seinen Vater

 

 

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