Geschenk für Arthurs Tochter: Drei!

Sie nennt sich Arthurs Tochter und kocht. Erfolgreich. Blogweise. So kam es, dass einige mehr oder weniger zeitgleich zu feiernde Jubiläen und Jubeltage zusammenkamen, die alle mit der Ziffer 3 zu tun hatten. Weshalb Astrid, wie Arthurs Tochter heißt, beschloss, nicht alleine zu feiern, sondern all ihre LeserInnen mitzunehmen. Im Namen der Drei. Mit einem kleinen, feinen Wettbewerb (mit Gewinnchancen!), in dem Drei als wichtigste Zutat dabei sein muss. Dichten, Komponieren, Entwerfen, Kochen. Das ist natürlich eine Herausforderung. Und so kocht der Salon erstmals hier.

Weil die Reduktion auf drei Zutaten ohnehin im Küchenalltag der Autorin (aus puristischer Faulheit) verankert ist. Und weil Neues zu versuchen auch zu den Macken von Frau Deutsch gehört. Was also war in der Vorratskiste? Zwei schlanke schmale Rote Rüben aus Völs am Schlern (Rote Bete für unsere ähnlichsprachigen Nachbarinnen). Was war schon längst einmal zu öffnen? Guglhofs VirGin! Und was lag mir gewürzmäßig auf der Zunge? Anis. Also wurden die Rübchen in Alufolie im Rohr eine Stunde gebacken, geschält, halbiert, mit Maldonsalz und Anis bestreut und mit einer Vinaigrette aus Anis-Direktöl, einem Hauch von Balsamico und einem guten Schuss Gin beträufelt. Nicht unbedingt der eleganteste Wurf, aber aromatisch ohne Tadel, was da aus einer spontanen Vorstellung heraus gelang. Wenn man Gin und Anis mag. Und Rote Rüben ;) 

Zusammengefasst: Was, nur drei? - Wie, mit mir? - Das ist gut!