ST'ILL: Endlich Neues im Westen!

Erinnern Sie sich ans Noi in Wien? Ja, das war plötzlich zu. Aus und weg. Ein bissl hat's gedauert, aber jetzt sind sie wieder da, Denise Amann und Denis Djulic, vom Osten in den heimatlichen Westen gezogen, um zu beweisen, dass auch da die Sonne aufgehen kann. Hier gibt es erst mal, quasi als Vorschau, den Pressetext der beiden - eine erste Lokalbeschau in den Räumen der ehemaligen Illpforte folgt dann in der zweiten Maihälfte, wenn sich der Salon auf Reisen ins Dreiländereck begibt.

EIN KLEINER EINSTIEG IN UNSERE WELT...

UNS, das ist Denise Amann, Denis Djulic und das kleine Team, das im st’ill an den Töpfen, Karaffen und sonstigen Elementen werkeln wird. Denise Amann, 5 Jahre lang Inhaberin und Köchin des “noi” in Wien, schloss letzten Sommer dort die Pforten, um einige Monate später mit ihrem Lebensgefährten Denis Djulic, der eigentlich studierter IWWler ist und die letzten 1,5 Jahre im Noi auch schon dabeiwar, eine andere zu übernehmen und in das st’ill zu verwandeln.

Denise, die eigentlich studierte Gestalterin ist, hängte diese zweite ihrer Leidenschaften vor 10 Jahren gleich nach dem Studi- um wieder an den Nagel, um sich in der Gastronomie und der weiten Welt kulinarisch auszutoben... zurück im Ländle ange- kommen, freut sie sich, dass hier schon viel in Richtung gute ProduzentInnen und Bewusstsein geschehen ist, seit sie das Ländle 2001 verlassen hatte. Denis kam mit, um zu schauen, ob man hier “körig tuat” und freut sich seinerseits darauf, den Gästen die nicht ganz gewöhnliche Weinkarte näherzubringen (er holte sich einiges an Weinwissen in der Weinakademie, der Bettlektüre und von befreundeten WeinjournalistInnen). Auch unser Team ist uns sehr wichtig, wir arbeiten mit Menschen zusammen, denen Qualität genauso ein Anliegen ist, wie uns selbst, und das soll man auch spüren.

GENERELL

... werden bei uns fast ausschließlich Produkte verwendet, die biozertifiziert sind, der Rest ist naturbelassen und von uns nachvollzogen, wir wollen allerdings kein Dogma daraus machen, für uns ist das eine Lebenseinstellung, die wir ins Berufliche mit einbinden. Frei nach dem Motto: Wir wollen unseren Gästen nichts servieren, das wir nicht selbst essen und trinken würden. Und wir sind heikel. So sind wir auch kein Biolokal, sondern ein Restaurant, das all jene willkommenheißt, die gute Qualität und die Nachvollziehbar- und Natürlichkeit der Zutaten zu schätzen wissen.

KÜCHENLINIE

Wir folgen regional dem Hier und saisonal dem Jetzt. So kochen wir auch je nach Jahreszeit, was der Mensch gerade braucht oder wonach ihm/ihr gelüstet: im Winter wird es etwas deftiger, ohne schwer zu sein, quasi bodenständig mit Schwebe- Elementen. Im Frühling und Sommer genießen wir in der Küche das Zubereiten und Verarbeiten der frischen Kräuter und Gemüse- und Obstsorten, die die Natur hergibt. Den Bogen spannen wir dabei immer von Bodenständig bis hin zu Mediterran und Asiatisch, verzichten jedoch bis auf Gewürze völlig auf Zutaten, die von weiter weg herkommen als 555 km. Dabei gilt: je frischer das Produkt (zB Fleisch) desto kleiner wird der Radius.

Damit Denise nicht langweilig wird (was sehr schnell passiert), wechselt sowohl das abends angebotene 4- bzw 5-Gänge-Menü und die A-La-Carte-Karte alle 2 Wochen zur Gänze. Mittags gibt es von Mittwoch bis Freitag von 12:00 bis 13:30 ein 3gängiges Mittagsmenü um € 10,50. Bei diesem gibt es immer auch die Möglichkeit einer vegetarischen Hauptspeisen-Variante. Samstag mittag kochen wir unsere Gäste mit dem Marktmenü um € 25,00 ein.

GETRÄNKE

Sowohl außergewöhnliche Biosäfte, hausgemachte Limonaden und Eistee stehen auf dem Programm, beim Kaffee wählen wir je nachdem, ob Espresso oder einfach der Gsi-Kaffee bestellt wird, zwischen einer Bioröstung aus dem Ländle und unserem selbstimportierten Italiener. Auch bei Bier wird einem bei uns nicht fad, neben der Frastanzer Brauerei, die uns mit ihrer Bio-Linie beliefert, importieren wir auch Bier aus dem Frankenland. Der klare Fokus ist aber vor allem abends klar auf dem Wein, und dort wiederum auf Österreich. Aber auch ein paar andere Überraschungen liegen bereit, auch dort alle nicht von weiter her als 555km... der Weinkeller mit dem großen Stehtisch im Gewölbe inspiriert zum einen oder anderen... Stehflascherl (auf Wunsch mit Käseteller o.ä.). Der Gewölberaum kann für Privat- und Firmenfeiern zwischen 12 und 17 Personen gebucht werden, nach Bedarf mit zusammengestelltem Menü.

FAKTEN

RESTAURANT ST’ILL, Vorstadt 12, 6800 Feldkirch, TEL: 0680 40 12 411, www.restaurant-still.at, Reservierungen nur tel. ! Servicechef: Denis Djulic | Küchenchefin: Denise Amann Öffnungszeiten: DI 18:00 - 23:00 MI-SA 12:00-13:30 und 18:00-24:00

ERÖFFNUNG

Abends: 5.5.2011 ab 18:00 | Mittags: 11.5. ab 12:00 (wir akzeptieren Digibon, aber keine Kreditkarten ;)