Winzerfest bei WeinArt. Irgendwie Sommerfrische.

16.07.2014
tags: vinotheken

Günther Jauch war dieses Jahr der Star. Nicht nur lokale Presse und Seitenblicke waren seinetwegen gekommen, auch die dem durchwachsenen Salzkammergut-Wetter trotzenden Gäste gruppierten sich nur zu gerne um den Medienprofi und seine Frau. Diese quittierten mit duldsamer Gelassenheit zunehmend polternde Ansagen à la „Wie schmeckt der Jauch?“ mit höflichem Lächeln und schenkten Großes Gewächs, Kabinett, Spätlese und Auslese des (wieder) familieneigenen Weinguts Von Othegraven an der Saar aus.

Winzerfest am Forstamt in Steinbach am Attersee also, dem Sitz von WeinArt, Weinhandel mit Sinn fürs Hochkarätige. Ein Platz voller regionsstypischer Idylle, den man auch ganz ohne Sommerfest gelegentlich besuchen sollte. Weil das Sortiment so viel Freude schenkt. Weil die Betreuung so aufmerksam und kompetent ist. Weil zwischen Österreich und Frankreich auch für Deutschland Platz ist. Ach, weil überhaupt.

Einige Kostschlucke aus dem illustren Reigen an Weingüter-Exzellenz konnte man im Rahmen des alljährlichen Winzerfestes tun, denn gekommen waren viele, nicht nur der Jauch. Klassische Niederösterreicher, Steirer und Burgenländer: Paul Achs, Kurt Angerer, Kurt Feiler, Franz Hirtzberger, Emmi Knoll, Lucas Pichler, Michael Gross, Heidi Schröck, Stefan Tement, Ernst Triebaumer, Rainer Wess. Die Querdenker Claus Preisinger, Hartmut Aubell und Eduard Tscheppe, Gut Oggau. Deutscher Restzucker von Dr. Loosen über J.J. Prüm, St. Antony und Geltz-Zilliken bis eben Von Othegraven. Der europäische Süden: Ceretto, Bruno Rocca, Luciano Sandrone, Mas Doix und die verdammt spannenden Pedro Ximénez-Kreationen von Bodegas Ximénez-Spínola. Die ebenso recht umschwärmten Domaines Triennes, Pascal Marchand (sehr sehr feine Kollektion!), Delas, de Bellene, die Châteaux Fuissé und Figeac sowie Champagne Ayala. 

Unterfüttert wurden die Kostproben, die in der Summe doch recht ausgiebig wurden, von „Hauskoch“ Julian Grössinger sowie Maître Bernard Antony mit seiner Kollektion an perfekt affinierten Käsen. Tanzlmusi, lokale Blasmusik und später ein DJ brachten auch noch einiges an Klangfarbe in die bunte Gesellschaft, die sich mit großer Mehrheit in Tracht gewandet hatte – sehr zum Entzücken der deutschen Winzerdamen, die solches Outfit daheim vermissen.

Großer Dank gilt dem höchst zuvorkommenden WeinArt Team, dessen Damen und Herren Geduld und Kompetenz gleichermaßen bewiesen, sowie den Gastgebern Katharina Wolf, Florian Wolf-Haidegger und natürlich auch WeinArt Gründer Carlo Wolf. 

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