Some like it hot - Das Krenkochbuch!

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Hans Peter Fink ist Steirer. Als solcher ist ihm die scharfe Wurzel seit Kindheit vertraut, und selbst als Küchenchef im Hotel Sacher in Wien gehörte der Kren zumindest mit Apfel zur täglichen Tafelspitz-Routine. Jetzt, wieder daheim und mit eigenem Gasthof näher am Kren-Geschehen, hat er gleich ein ganzes Kochbuch dazu verfasst.

Was ihm zu dieser scharfen Delikatesse einfällt, hat nicht nur mit seiner Herkunft zu tun, sondern auch mit seiner Erfahrung als Küchenchef für elaborierte Genüsse - und reicht vom Frühstücksei mit Krenschaum bis zu - jawohl! Desserts mit Kren: Apfeltarte mit Kreneis, Krenbrûlée mit Beeren, Schokowürfel mit Wasabi. Ja, Wasabi, denn es gibt ja nicht nur unseren (immer etwas rustikal anmutenden) Kren (oder Meerettich, für unsere deutschen Freunde), sondern auch die asiatische Wurzel, die sich mittlerweile schon recht breit gemacht hat in unseren Haushalten. Und so gibt es neben bodenständigen Klassikern wie Wurzelfleisch und Blutwurstgröstl mit Kren oder raffinierteren Gerichten wie Seesaibling mit Krenmousse eben auch die Lachspralinen mit Wasabi-Mayonnaise und Heilbutt mit Wasabi-Avocadocreme und Saubohnen. Die Rezepte sind eingeteilt in die Kategorien Kalte Küche (Saucen, Aufstriche, Cremen) - Kein Würstchen ohne Kren (Fingerfood, Snacks, Salate) - Warmes mit Kren (Suppen, Pasta) - Haltbare Schärfe - Von Forelle bis Zander - Eingemachte Henne bis Tafelspitz - Feine Desserts.  

Für die appetitanregende Bebilderung zeichnet Kurt-Michael Westermann verantwortlich; vor dem Rezeptteil ist auch einiges Einleitendes wie wissenswert Nützliches zu Kren wie Wasabi zu finden.

Hans Peter Fink, Das Krenkochbuch.
Pichler Verlag 2010  ISBN: 978-3-85431-530-8
€ 19,95